Die Herausforderung: Die Montebello Forebay ist ein Gebiet, das seit Jahrzehnten für die großflächige Anreicherung von Regenwasser und gereinigtem Abwasser in das Central Basin genutzt wird. In zahlreichen Brunnen im Central Basin wurden Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) nachgewiesen, von denen einige die strengen kalifornischen Notification Levels (NLs) und Response Levels (RLs) für PFAS überschreiten. Um Informationen über die Bewirtschaftung des Einzugsgebiets zu erhalten, muss das WRD die Verteilung von PFAS im Untergrund kennen.

Lösung: INTERA erstellte ein dynamisches Profil und entnahm Proben aus drei Grundwasserförderbrunnen, um die Verteilung von PFAS im Untergrund und die zonalen Beiträge von PFAS-Verbindungen zu den Förderbrunnen zu bewerten. INTERA hat sich mit BESST, Inc. zusammengetan, um mit patentierten, miniaturisierten Bohrlochwerkzeugen eine tiefenabhängige, dynamische Durchfluss- und Wasserqualitätsprofilierung unter normalen Betriebsbedingungen durchzuführen. Die PFAS-Probenahme wurde nach dem Protokoll der EPA-Methode 537 Ver 1.1 durchgeführt, um die externe Kontamination zu minimieren. Die Daten aus den Produktionsbrunnen wurden mit Wasserqualitätsdaten aus mehrstufigen Überwachungsbrunnen verglichen, um die regionale und tiefenabhängige Verteilung von PFAS zu verstehen.

Ergebnisse: Die Analyse wurde genutzt, um Empfehlungen zur Minderung der Auswirkungen von PFAS auf Trinkwasserbrunnen zu geben. Es zeigte sich, dass in der Tiefe relativ hohe PFAS-Konzentrationen gefunden wurden, die eine Modifizierung der Bohrlöcher unmöglich machten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Behandlung des Bohrlochkopfes die robusteste Strategie zur Risikominderung ist. Bei diesem Projekt wurde deutlich, wie wichtig die Erstellung von Brunnenprofilen ist, um das Ausmaß der PFAS-Kontamination in verschiedenen Tiefen besser zu verstehen und Entscheidungen zur Verbesserung der Wasserqualität zu treffen.