Herausforderung: Dem Kern-Teilgebiet dabei zu helfen, eine Bewährungsphase zu vermeiden und aus der staatlichen Aufsicht herauszukommen, indem technische Koordinierung und Unterstützung bei der Einbindung der Interessengruppen für die Maßnahmen zur nachhaltigen Grundwasserbewirtschaftung der 20 für das Teilgebiet zuständigen Behörden im Rahmen des kalifornischen Gesetzes zur nachhaltigen Grundwasserbewirtschaftung (SGMA) bereitgestellt werden.

Lösung: Die Grundwasser-Nachhaltigkeitspläne 2022 für das Kern-Teilbecken wurden als unzureichend eingestuft, was bedeutet, dass das Teilbecken unter die Aufsicht des State Water Resources Control Board gestellt und damit dem Risiko einer Bewährungsstrafe ausgesetzt wäre. Dank früherer Erfahrungen mit Bodensenkungen und Maßnahmen zur Brunnenentlastung im San-Joaquin-Tal konnte INTERA rasch die Rolle übernehmen, die technische Koordination, die Einbindung der Interessengruppen sowie die Unterstützung bei der Erstellung der Grundwasser-Nachhaltigkeitspläne für das gesamte Teilbecken zu gewährleisten.

Während das Subbecken-Team daran arbeitete, die Bedenken des Staates auszuräumen und eine Bewährungsstrafe zu vermeiden, unterstützte INTERA die Koordinierung der technischen Analysen zwischen den zahlreichen Behörden und Beraterteams des Subbeckens. Wir haben die sehr unterschiedlichen hydrogeologischen Bedingungen, Wasservorkommen, Landnutzungen und lokalen Prioritäten in Einklang gebracht und gleichzeitig die Beteiligten dabei unterstützt, sich auf eine einheitliche, das gesamte Einzugsgebiet umfassende Strategie zur Nachhaltigkeit des Grundwassers zu einigen. Die technische Koordinierungsrolle von INTERA konzentrierte sich darauf, Konsistenz, wissenschaftliche Fundiertheit und eine klare Verzahnung der zahlreichen technischen Komponenten des Plans sicherzustellen. INTERA leitete zudem die Bewertung der Kriterien für eine nachhaltige Bewirtschaftung (SMC) hinsichtlich Bodensenkungen entlang des Friant-Kern-Kanals (FKC) und arbeitete dabei eng mit den GSAs und der Friant Water Authority zusammen, um abgestimmte SMCs sowie ein gemeinsames Maßnahmenprogramm zur Eindämmung bestehender und künftiger Bodensenkungen zu entwickeln, die die Förderkapazität des FKC beeinträchtigen könnten. Ein Beleg für diese Bemühungen war das Unterstützungsschreiben der FWA für den Kern-Teilbeckenplan.

Gleichzeitig spielte INTERA eine führende Rolle bei der Entwicklung und Umsetzung einer wirksamen Strategie zur Einbindung und Einbeziehung der Bevölkerung. Das Team organisierte Workshops, nahm an Veranstaltungen in der gesamten Region teil, traf sich direkt mit Landwirten und Interessenverbänden und übersetzte die technischen und komplexen Anforderungen des SGMA in praktische, verständliche Informationen, die auf die verschiedenen Zielgruppen zugeschnitten waren. Indem INTERA den Beteiligten half, sowohl die technischen Details als auch die praktischen Auswirkungen von Entscheidungen zum Grundwassermanagement zu verstehen, schuf das Unternehmen Vertrauen und förderte eine breitere Beteiligung am Planungsprozess.

Ergebnisse: Im September 2025 genehmigte die staatliche Wasseraufsichtsbehörde einstimmig die Rückführung des Kern-Teilgebiets aus der staatlichen Intervention in die Aufsicht durch das kalifornische Ministerium für Wasserressourcen. Die staatlichen Beamten verwiesen dabei insbesondere auf eine verbesserte Koordination zwischen den 20 Behörden für nachhaltige Grundwassernutzung im Teilgebiet, fundiertere technische Analysen sowie erhebliche Fortschritte bei den Bemühungen um Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung.

Lesen Sie die Bekanntmachung des Staates: Das Teilgebiet Kern County entgeht der Bewährungsphase gemäß SGMA und kehrt zur Aufsicht durch das DWR zurück | Kalifornische Wasseraufsichtsbehörde